Zwei Eichensetzlinge als Mahnung
Vor genau fünf Jahren begann die Waldbesetzung im Fechenheimer
Wald. Im Januar 2023 wurde der Wald geräumt. 800 Bäume schützens-
werter Wald fielen dem unsinnigen 1,5 Mrd . Autobahnbau „ Riederwald-
Tunnel“ zum Opfer.
Im Januar 2026 folgte der Abriss , der Käferinsel,wo der streng geschütze
Heldbockkäfer sein zu Hause hatte. Die Stämme wurden im
verbleibenden Fecherwald geparkt, aber niemand weiss , ob der
Käfer überleben wird .
Nun sollen auch noch an der Borsigallee für eine Verkehrsschleife Bäume
weichen. Einwendungen wurden abgelehnt.
Das Bündnis Verkehrswende Frankfurt hatte Alternativen aufgezeigt, die
Menschen vor Ort entlastet hätten. Die Politik ignorierte dies , Gerichte
wiesen Klagen aus der Umweltbewegung zurück. Obwohl der § 20 a des
Grundgesetzes sinngemäß besagt für die zukünftigen Generationen die
Umwelt und Menschen zu schützen.
So werden zusätzlich täglich zu erwartende 80.000 Autos die
Lebensqualität der Menschen im Frankfurter Osten belasten, wenn der
Tunnel fertig gestellt ist . Die Autobahn GmbH des Bundes leugnet
inzwischen nicht mehr , dass es mehr Verkehrsaufkommen geben wird.
Daran wollen wir beim nächsten Treffen am 18.10. 26 im Fecherwald
erinnern und zwei Eichensetzlinge aus Samen ehemaliger Fecher-Eichen
als Mahnung pflanzen.
Alle sind herzlich eingeladen. Wir treffen uns um 14 Uhr am Bauwagen
U-Bahnhaltestelle U4/U7 Kruppstraße. Nach der Pflanzung wird es
ein Picknick geben. Es wäre schön, wenn Sie/ Ihr dazu beitragen würdet.